biopreparados.es

Biodünger aus Bergmikroorganismen

Biodünger aus Bergmikroorganismen

Du siehst gerade ein frei zugängliches Rezept. Erstelle ein kostenloses Konto, um Zugriff auf das gesamte Rezeptbuch zu erhalten.

Kostenloses Konto erstellen

Flüssige MM

Biodünger Inokulanzien Bio-Betriebsmittel
vermarktet
Gärung

Gärung

Biologischer Umwandlungsprozess von Pflanzenmaterial durch die Einwirkung von Mikroorganismen (Hefen, Bakterien) unter vollständiger oder teilweiser Sauerstoffabwesenheit, bei dem Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum als bei anderen Verfahren (Tage bis Wochen) freigesetzt und umgewandelt werden.

Zusammenfassung des Prozesses

1) Das Pflanzenmaterial zerkleinern und in Wasser in einem großen, nicht luftdichten Gefäß einweichen (damit die Gase entweichen können). 2) Während der Gärung täglich umrühren. 3) Je nach Umgebungstemperatur mehrere Tage bis mehrere Wochen gären lassen, bis keine Schaumbildung mehr auftritt. 4) Vor der Verwendung abseihen und verdünnen – das unverdünnte Produkt kann sehr konzentriert sein.

Alle Zubereitungsarten ansehen

🟠 Nicht verboten

Flüssiger Biodünger, der das mikrobielle Leben des Waldes zusammen mit den bei der Gärung entstandenen Stoffen (organische Säuren, Vitamine, Aminosäuren) auf Kulturen und Boden bringt, um das Pflanzenwachstum und die biologische Aktivität des Bodens anzuregen.

Anwendung

Beschreibung der Anwendung: Vor allem als Blattspritzung in den kühlen Stunden (früh morgens oder abends), auf die Blattunterseiten gerichtet. Auch zur Bodenanwendung über die Bewässerung, auf Saatgut oder Wurzeln vor dem Umpflanzen, auf Ernterückstände oder zum Ansetzen eines Komposts.

Dosis: 3 % bis 10 % je nach Kulturstadium: 3 bis 10 Liter Biodünger auf 100 Liter Wasser (in einer 16-Liter-Rückenspritze: 0,5 bis 1,6 Liter).

Tipps

Das Fass muss vollkommen luftdicht sein: Riecht die Flüssigkeit faulig, ist Luft eingedrungen. Bei jedem Öffnen etwas Melasse zugeben, um die Mikroorganismen zu füttern. Für eine bessere Haftung auf den Blättern pro 100 Liter Mischung 2 Liter Melasse, 1,5 kg Asche oder 2 kg Aloe vera zugeben. Am besten wirkt er in humusreichen Böden, in denen die Mikroorganismen Nahrung finden.

Zubereitungsprozess

1) Melasse, Molke (oder Milch) und gegebenenfalls die Mineralien im Fass in der Hälfte des Wassers auflösen. 2) Die festen Bergmikroorganismen in einen Stoffbeutel (ein Kissenbezug genügt) geben und locker zubinden: Er dient als Teebeutel. 3) Den Beutel eintauchen und mit Wasser auffüllen, sodass unter dem Deckel etwa 15 cm Luft bleiben. 4) Luftdicht verschließen und am Deckel ein Ventil oder einen Stutzen mit Schlauch anbringen, dessen Ende in eine Flasche mit Wasser taucht (Gärröhrchen): So entweichen die Gase, ohne dass Luft eindringt. 5) Etwa 30 Tage im Schatten gären lassen, bis keine Blasen mehr aufsteigen. 6) Vor der Verwendung abseihen.

Zutaten

  • Wasser ⓘ
  • Melasse ⓘ
  • Molke ⓘ
  • Weizen- oder Reiskleie ⓘ
  • Laub und Humus aus heimischen Wäldern ⓘ
  • Holzasche ⓘ
  • Gesteinsmehl ⓘ
  • Für ein 200-Liter-Fass: 15 kg feste Bergmikroorganismen (mindestens 30 Tage fermentiert). 5 Liter Melasse. 4 Liter Molke oder 2 Liter Milch. 150 Liter nicht gechlortes Wasser. Optional: 3 kg Gesteinsmehl und/oder gesiebte Holzasche (am besten eine Mischung verschiedener Herkunft).

Werkzeuge und Geräte

  • 200-Liter-Fass mit luftdichtem Deckel. Ventil oder Stutzen, Schlauch und Plastikflasche (Gärröhrchen). Stoffbeutel oder Kissenbezug und Schnur. Sieb.

Zubereitungszeit

Etwa 30 Tage Gärung (zuzüglich der mindestens 30 Tage für die festen Bergmikroorganismen).

Gewonnenes Produkt

Bernsteinfarbene bis braune Flüssigkeit mit süßlichem Gärgeruch, ohne Fäulnisgeruch.

Quelle / Referenz

López, Juanfran (2022). The Biofertiliser Manual, 2. Auflage (englisch). www.juanfranlopez.com — Rezept mit eigenen Worten verfasst; SADER und INIFAP (2021). Manuales prácticos para la elaboración de bioinsumos, Nr. 13: Microorganismos de montaña (spanisch). Mexikanisches Landwirtschaftsministerium.

Von biopreparados.es mit eigenen Worten verfasstes Rezept. Urheberrecht und Quellen

Sie kennen den Autor oder die Quelle? Melden Sie sie

Ansprechperson

Grégory Prybys
Tel.: +33 7 75 76 37 70 — WhatsApp: +54 9 11 2157 0868
Land: Argentinien

Dieses Rezept teilen

WhatsApp Facebook X

Inhalt ausgeblendet: Diese Seite ist geschützt. Schließe die Entwicklertools, um sie weiter anzusehen.

Rechtlicher Status

🟠 Nicht verboten (Eigenherstellung für den eigenen Betrieb)

Kein europäischer Rechtstext nennt „Biodünger aus Bergmikroorganismen“. Im eigenen Betrieb für den Eigengebrauch hergestellt, unterliegt diese Zubereitung keinem Zulassungsverfahren: Die Verordnung (EU) 2019/1009 und in Spanien das Real Decreto 506/2013 betreffen nur in Verkehr gebrachte Produkte. Im Ökolandbau erlaubt die Verordnung (EU) 2018/848 (Anhang II, Teil I, Nr. 1.9.6) allgemein Mikroorganismen-Zubereitungen zur Verbesserung des Bodenzustands oder der Nährstoffverfügbarkeit: Darüber entscheidet die Kontrollstelle; einen eigenen Rechtstext für diese Zubereitung gibt es nicht. Seine Zutaten stehen auf den Listen zugelassener ökologischer Betriebsmittel mehrerer Länder: siehe die jeweilige Länderseite.

Amtliche Texte

Amtliche Quellen automatisch geprüft am 20/10/2026.

Bedeutung der Symbole: ✅ Zugelassen ⚠️ Geduldet 🟠 Nicht verboten ⛔ In der EU nicht zugelassen 🔎 Status wird geprüft Alle Einzelheiten →

Dokumentarische Information, geprüft am 20/10/2026. Ersetzt keine Rechtsberatung; die Vorschriften können von Land zu Land abweichen. Vorschriften ansehen · In Europa zugelassene Stoffe

Verwandte Rezepte

Inokulanzien

Aktiviertes EM (Vermehrung der EM-Urlösung)

🟠 Nicht verboten
Biodünger

Kürbis-Biodünger

⚠️ Geduldet
Biodünger

Belüfteter Komposttee

🟠 Nicht verboten
Biodünger

Biosangre

⛔ In der EU nicht zugelassen
Inokulanzien

Mikroorganismen aus den Bergen

🟠 Nicht verboten
Biodünger

Té de botón de oro (Tithonia)

✅ Zugelassen (einige Länder)