Bordeaux-Brühe
Rechtlicher Status dieser Variante: ✅ Zugelassen (einige Länder)
Dieses Rezept entspricht der „Viçosa“-Brühe (Bordeauxbrühe mit Zusatz von Zink- und Magnesiumsulfaten sowie Borsäure). In der Europäischen Union ist die Bordeauxbrühe ein zugelassener Wirkstoff unter den Kupferverbindungen, jedoch dürfen nur zugelassene Pflanzenschutzmittel verwendet werden (maximal 28 kg Kupfer pro Hektar über einen Zeitraum von 7 Jahren): Selbst hergestellte Präparate sind dort nicht zulässig. In Brasilien veröffentlicht das Landwirtschaftsministerium (MAPA) ein agroökologisches Merkblatt zur „Viçosa“-Mischung für den ökologischen Landbau: Die Verwendung von Kupfersulfat ist nach der Ernte verboten, die Kupfermenge pro Hektar und Jahr ist begrenzt, und es bedarf der Zustimmung der Kontrollstelle (OAC oder OCS), wenn die Anwendung nicht im Bewirtschaftungsplan vorgesehen ist; Präparate, die ausschließlich für den Eigengebrauch des Landwirts hergestellt werden, sind von der Zulassungspflicht befreit (Dekret 6.913/2009). Borsäure und Borax sind als reproduktionstoxisch eingestuft.
Mineralpräparat auf der Basis von Kupfersulfat und Kalk, das in der Literatur zum ökologischen Landbau traditionell erwähnt wird und durch direkten Kontakt auf die Blätter ausgebracht wird.
Anwendungszeitpunkt: Regelmäßig und gelegentlich
Beschreibung der Anwendung: Auf das Laub sprühen, wenn die Sonneneinstrahlung am geringsten ist (in den Morgen- oder Abendstunden), dabei Wind und Blütezeit vermeiden (Gefahr für Bestäuber).
Beschreibung der Anwendung: Mit einem Handschuh oder einem sauberen Kunststoffspatel die Paste auf Schnittwunden und Verletzungen der Bäume auftragen oder an der Basis beschädigter wurzelnackter Pflanzen.
Beschreibung der Anwendung: Beim Sprühen Schutzmaßnahmen (Handschuhe und Schutzbrille) treffen, bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sprühen und windstille Zeiten wählen.
Dosis: Referenzkonzentration: 10 g Kupfersulfat + 10 g gelöschter Kalk pro Liter Wasser (1 %). Je nach den örtlichen Empfehlungen für die jeweilige Kultur anpassen.
Dosis: Unverdünnt ausbringen (Konzentration 0,5 %), Blätter, Zweige und Stängel gut benetzen, höchstens sechsmal pro Jahr.
Dosis: Unverdünnt, in dünner Schicht. Hält sich höchstens eine Woche, im Schatten, in einem Behälter, der nicht aus Metall ist.
Dosis: Referenzkonzentration von 1 % (10 g Kupfersulfat + 10 g Kalk pro Liter Lösungswasser, anschließend mit einem weiteren Liter verdünnt). Anreicherungselemente (optional): Zinksulfat
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